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Unsere Schule wird den fachlichen wie auch sozialen Aufgabenkanon der staatlichen Grundschule im Saarland gem. Definition im Schulgesetz und Rahmenplan abdecken, aber mit Sicherheit in vielen Bereichen weit darüber hinausgehen. Sehr wichtig ist es uns, dass die Kinder das Lernen lernen, da in unserer schnelllebigen Zeit angeeignetes Wissen rasch überholt ist. Sie sollen lernen, Relevantes von Nebensächlichem zu unterscheiden und Inhalte zu vernetzen. Dass die Kinder Lernkompetenz entwickeln, ist uns ebenso wichtig, wie ihre Bildung zu mehren. Selbstständiges Arbeiten, Kreativität, Entwicklung eigener Denkstrukturen, Kritikfähigkeit und kritisches Denken sind Lernziel und Kernbestandteil der offenen Arbeit zugleich. Unsere Schule wird dem natürlichen Wissensdrang der Kinder keine Grenzen setzen. Dies bedeutet für uns konkret, dass die Kinder einmal pro Woche am Sprachentag während des handwerklichen/künstlerischen Arbeitens mit dem Lernbegleiter in der Fremdsprache kommunizieren werden. Der Erwerb von naturwissenschaftlichem Grundwissen wird ebenso wie die Computernutzung ab Klasse 1 ermöglicht. Hieraus wird klar, dass unsere Schule Raum auch für Kinder mit Hochbegabung bieten wird, denn die Kinder dürfen bei uns lernen, was sie möchten, auch wenn es weit über den Rahmenplan hinausgeht. Zugleich ermöglichen die Rahmenbedingungen an unsere Schule aber auch, dass Kinder mit Teilleistungsstörungen (Dyskalkulie und Legasthenie) soviel Zeit zugestanden bekommen, wie sie brauchen. In dieser Schule sollen die Lernbegleiter die Begabungen der Kinder individuell erkennen und fördern, sich dabei den natürlichen Wissendrang der Kinder zu Nutze machen und diesen nicht behindern, indem Inhalte und Zeiten fremdbestimmt vorgegeben werden. Wir möchten in unserer Schule die Lernmotivation der Kinder durch aktives Mitgestalten der schulischen Umwelt im fachlichen wie auch sozialen Bereich erhalten und ihre Lernkompetenz fördern. Lerninhalte müssen selbst entdeckt und eigenständig angeeignet werden. Bei solchem Lernen haben die Kinder das Empfinden, das Gelernte selbst herausgefunden zu haben. So wird das Gelernte zu einer Wahrheit, die sich dauerhaft einprägt. Das Kind ist nicht mehr das Objekt der Schule (es wird nicht mehr beschult), sondern das Lernen geht vom Kinde aus (es ist das Subjekt des Lernens).
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