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Die Kinder werfen bei einem Ausflug Steine ins Wasser. Andere werfen Holz. Wenn die Kinder nicht fragen, warum das Holz schwimmt und die Steine nicht, muss der Pädagoge diese Frage stellen. Zeigen die Kinder keinerlei Interesse an der Frage, hören die Pädagogen mit diesem Thema auf. Zeigt aber auch nur ein einziges Kind Interesse, muss der Pädagoge auf das Thema eingehen. Wenn ein Gespräch zu diesem Thema aufkommt, bringt evtl. am nächsten Tag jemand ein Buch dazu mit oder bereitet ein Experiment vor und stellt dies in einem der Kreistreffen vor. Diese Verpflichtung wird vom Kind in einem speziell dafür angelegten Gruppenbuch notiert, damit die Einhaltung der Ankündigung überprüfbar ist. Es gibt unendlich viele Ideen, um solche Anregungen zu erkennen und aufzugreifen. Wie hoch ist die Brücke, unter der wir gerade stehen? Wie weit ist es von einer Hausecke bis zur nächsten? Sucht beim Gehen fünf Gegenstände, die mit A, B, D anfangen oder zeigt alle Singvögel, die ihr seht. Schon sind wir bei sachkundlichen Themen und interessanten Phänomenen angekommen. Oder die Kinder können schätzen, wer wie weit geworfen hat. Schon sind wir in der Mathematik, Rahmenplan „schätzen lernen“. Das ist forschendes Lernen in der Aktivität bei gleichzeitiger Lernbegeisterung der Kinder. Solche Lernanlässe und die zugehörigen Ideen werden von den Pädagogen protokolliert und dienen zukünftigen Lehrern als Ideenpool.
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